Topfgucker willkommen!
Das Konzept

Die Hofküche ist ein „vom-Hof-auf-den-Teller“ Café und Restaurant in direkter Nachbarschaft zu unserem eigenen landwirtschaftlichen Bioland-Hof und unserer eigenen Käserei.
Handwerklich und ursprünglich kochen wir modern und leicht. Klassiker, neu-entdecktes und Gerichte mit Zutaten von hier finden Einzug in die Karte. 

Als Bioland-zertifiziertes Restaurant arbeiten wir ausschließlich mit Bio-Zutaten (außer Fisch und Wildfleisch). 
Wir verzichten auf Convenience und konzentrieren uns auf das Handwerk.

Unser Konzept soll vor allem Spaß machen. Spaß am Genuss und Spaß beim Verweilen! 

ökologisch, sozial, ökonomisch
Unsere Nachhaltigkeitsideen

Die Hofküche wurde von vornherein als Betrieb geplant, der sich bewusst mit der Umwelt und seinem sozialen Umfeld auseinandersetzt. 

Durch die engen Lieferbeziehungen zu unseren Biokollegen in der Nachbarschaft stärken wir unser direktes Umfeld unsere eigene Region. So kommt es zu weniger Transport, mehr Austausch und Werkschöfpung und nebenbei zu einer Küche, die durch die Zutaten unserer Region geprägt ist. 

In der Hofküche kochen wir von Montag bis Freitag für die 18 Kindergarten-Kinder unseres Kindergartens und die Mitarbeiter aus der Landwirtschaft. Diese Grundlast an Essen bedeutet für uns weniger Verschwendung von sensibleren Lebensmitteln.

 

 

Water for the World
Wasserrecycling

Die anfallenden Abwässer der Küche und der Toiletten werden in einer Wasserrecylcinganlage verwertet.

Die Fäkalien werden rausgefiltert und mit Stroh bedeckt. Dies begünstigt den Vorgang der Humusproduktion. Parallel werden die Fette aus dem Küchenabwasser durch Sedimentierung abgefiltert. Das Fett verlässt als "Klärprodukt" den Hof.
Beide flüssigen Abwasserstränge werden zusammengeführt und durch vier Sedimentationskammern geleitet. In diesen Kammern wird das Wasser durch hyperbolische Kupfertrichter mit Sauerstoff angereichert und aktiviert. Dieses Vorprodukt leiten wir auf ein Pflanzenfilter. Hier sind 10 verschiedene Pflanzen mit hohen Filtereigenschaften angesiedelt.

Anschließend bekommen wir ein sauberes Wasser mit weit besseren Werten einer herkömmlichen Kläranlage. Das Wasser wird durch Aktivkohle gefiltert und wird von uns zum Spülen der Toiletten und Wässern der Pflanzen in Gewächshaus und Beeten genutzt.

Die gesamte Anlage verfügt über keinerlei Chemie und ist mit natürlichem Gefälle gebaut. Insgesamt werden 2 kleine Pumpen betrieben, um das Wasser zu befördern. Das Gewächshaus steht über den Humus-Kammern. Die "Humisierung" dauert bis zu 2 Jahre. In dieser Zeit wird von dem Prozess viel Wärme freigesetzt. Diese wird direkt in das Gewächshaus geleitet und fördert das Wachstum in den kalten Monaten.

Gedanken
Antrieb und Vision

Wir wollen vor allem unser Handwerk als Transformatoren und Kreateur des Geschmacks weiter vorantreiben. Terroir gibt es nicht nur im Weinbau sondern auch bei Käse und im Gastgewerbe. Wir möchten die Region schmeckbar machen und Backensholz auf Tellern anrichten. Dabei ist nichts verboten. Dieser Ansatz der Unabhängigkeit und der eigenständigen Versorgung verfolgen wir weiter und werden so das Konzept wachsen lassen.

 

 

Selbsthergestelltes
Was wir selber anbauen?!

Ständig sammeln wir Erfahrungen im Eigenanbau von Pflanzen, Schlachten von unseren Tieren und der Verarbeitung von tollen Lebensmitteln.

Rund um das Restaurant liegen Hochbeete und ein Gewächshaus. Die Hochbeete dienen vor allem dazu die Küche mit frischen Kräutern und Salat zu versorgen. Im Gewächshaus ziehen wir zur Zeit Tomaten und Gurken, Chilis und Knoblauch, Salat und einige exotischere Sachen. Übrigens wird das Gewächshaus im Winter durch die Abwärme der Wasserrecyclinganlage aufgeheizt.

Aus unserer hofeigenen Käserei bekommen wir Rohmilchkäsespezialitäten in allen Formen, außerdem Frischkäse, Milch und selbstgemachte Créme Fraiche. Zusätzlich gibt es Dickmilch und Molke. (Übersicht der Käse)

Der landwirtschaftliche Betrieb von Backensholz versorgt und mit Fleisch. Zum einen gibt es die freilaufenden Husumer Protestschweine. Zum anderen Rindfleisch vom Kalb, Milchkuh oder aus unserer kleinen Angusherde. Je nach Alter und Qualität wird das Fleisch abgereift und zerteilt. 

Seit Anfang 2020 beherbergt Backensholz 2000 Bioland Legehennen. In der Hofküche werden nur Eier von unseren eigenen Hühnern verkauft und verarbeitet.